4 SPANNENDE GRÜNDE FÜR SELBSTERZEUGTES LEID, KRANKHEIT & UNZUFRIEDENHEIT

1. Äußere Unordnung schafft inneres Chaos
äußere Unordnung ruft nach innerer Ordnung

Stell dir einmal eine unordentliche Wohnung vor, alles ist irgendwie verstaut, ein Sammelsurium von Erinnerungen aus den letzten Lebensjahrzehnten.
Ein Labyrinth an Emotionen, ständig kommt Neues hinzu  – der Haufen wird immer größer, man schiebt von der einen Ecke in die Andere – vielleicht noch ein neuer Ikea Stauschrank dazu.
Wozu führt äußere Unordnung? Unordnung am Schreibtisch, im Auto, der Müll der auf unseren Straßen liegt, die Plastiktüten im Wald?

So wie wir duch Aufräumen im  Außen eine neue Ordnung ermöglichen fordert uns das Leben in solchen Zeiten wie diesen auf, radikal alles in unserem Leben in Frage zu stellen, was morsch ist, was keinen wirklichen Wert besitzt, was nur Schein ist.

Fragen wir uns also: Was ist es in meinem Leben, was eine ’stabile Währung‘ hat, was wirkliche Sicherheit bietet und was wir dauerhaft unseren Besitz nennen können? Und was kann ich in mir und in meinem Leben finden, was schon lange seinen Wert verloren hat, was innen hohl ist.

Nimm also die Zusammenbrüche im Außen nicht zum Anlass, selbst angstvoll und mutlos zusammenzubrechen, sondern als Zeichen und Aufruf zum inneren und äußeren Aufräumen, zu einem neuen Aufrichten und einer großen Aufrichtigkeit uns selbst gegenüber und zu einem aufrechten Gang durch dein Leben.

2. Überreizung erschafft ein Gedankenuniversum

Zur Einfachheit zurückkehren. Einfachheit geht mit Klarheit einher. Das Leben ist – entgegen dem, was die Masse glaubt, nicht kompliziert, sondern einfach. Kehre zurück zu einer Haltung der Einfachheit und kümmere dich im Alltag jeweils um „ein Fach“, d.h. zu einem Zeitpunkt nur um eine Sache. Nur so kannst du wirklich in der Gegenwart sein, der einzigen Zeitform, in der das Leben stattfindet…

Statt Multitasking versuche vielleicht gerade in den nächsten Tage einmal Dinge bewusst zu erledigen. Bewusst deine Tasse zu heben. Bewusst im Internet planlos surfen, Zeit vergeuden.
Versuche zur Einfachheit zurückzukehren.

Wir haben es kompliziert gemacht mit unseren Gefühlen.

Wir produzieren eine Menge von Emotionen wie Angst, Trauer, Wut, Scham, Schuld, Ohnmacht, Kleinheit u.a. –Versuche einmal wenn dich wieder ein Gefühlswirrwarr überrollt, dieses in ein einziges Gefühl zu benennen.

NUR EINES

Und fühl dann dieses intensiv – und vielleicht magst du dich fragen, warum du gerade in dieser jetzigen Situation genau jenes Gefühl fühlst.

3. Zu viel Geben statt Nehmen

Warum hören wir anderen ständig zu auf die Frage, wie es ihnen denn geht, aber unser Herz bleibt ein voller Mülleimer und kann bei Niemandem geleert werden?
Was uns – nicht nur in Zeiten der Krise – besonders stützt auf unserem Weg ist die Energie einer liebevollen Gemeinschaft. Egal ob wir zusammen kommen um gemeinsam zu meditieren, zu singen, zu beten oder um Kuchen zu backen oder über ein Thema zu sprechen oder einen Vortrag zu hören, hier erschaffen wir gemeinsam eine Kraftquelle ungeheuren Ausmaßes für jeden, der sich hier beteiligt. Hier nimmt nicht der eine die Kraft des anderen, sondern Kraft fließt uns dann zu, wie wir in Liebe zusammenkommen.

Anstatt also mit Jammerlappen aus deinem alten Freundeskreis zu verweilen, aus Gewohnheit, Bequemlichkeit oder Sicherheit  –

Verbinde dich mit Menschen, von denen du spürst: Die suchen das Gleiche wie du.

Die folgen auch wie du der Sehnsucht ihres Herzens. Die sind aufrichtig sich selbst gegenüber und können es daher auch anderen gegenüber sein. Die wollen auch geben wie du und haben Freude daran.

Und wer das Gefühl hat, noch nicht geben zu können, wer im Nebel steht und unglücklich mit sich selbst ist, der möge sich Hilfe holen und sich umhören, wer ihm helfen kann. Hilfe gibt es immer – man muss nur fragen und darf sich nicht zu stolz sein, sich als jemand zu zeigen, der jetzt Rat und Unterstützung benötigt.

4. Chronischer Hunger

Wer in diesem chronischen Hunger lebt, der kann nicht glücklich sein und der ist empfänglich für die Konsummaschinerie und die Schmerzbetäubungsindustrie, in der wir leben. Der stiert wie gebannt auf das Wort „Haben“ und fragt sich chronisch „Wie und wo kann ich was bekommen?“ Das hat auch die bei uns so grassierende Schnäppchen-Mentalität gefördert. Wer auf Schnäppchen scharf ist, lebt im Mangeldenken und der muss sich auf Dauer mit weniger Qualität im Materiellen wie im Sein zufrieden geben.

Wir sind als Kinder nicht wirklich satt geworden an Liebe, an Zuwendung,

an Interesse der anderen für uns und unser Innenleben. Grosse Geborgenheit über die Jahre der Kindheit hinweg haben die wenigsten genossen, weil unsere Mütter und Väter selbst nicht satt geworden waren und in ihrem Innern auch noch immer die hungrigen Kinder waren, die sich nach Liebe, Zuwendung und Anerkennung sehnen.

Wer in diesem chronischen Hunger lebt, der kann nicht glücklich sein und der ist empfänglich für die Konsummaschinerie und die Schmerzbetäubungsindustrie, in der wir leben.

Der stiert wie gebannt auf das Wort „Haben“ und fragt sich chronisch „Wie und wo kann ich was bekommen?“ Das hat auch die bei uns so grassierende Schnäppchen-Mentalität gefördert. Wer auf Schnäppchen scharf ist, lebt im Mangeldenken und der muss sich auf Dauer mit weniger Qualität im Materiellen wie im Sein zufrieden geben.

Hieraus lässt sich auch der Boom der „Wünsch dir was!“-Bücher erklären. Wer das, was er heute hat, nicht wertschätzt und damit im Frieden ist und aus diesem Grund sich etwas Besseres wünscht, der wird damit nicht glücklich werden.

Vielleicht erkennst du dich in einigen dieser Gründe wieder, zeigst in Stresssituationen manchmal ein bestimmtes Muster und verdrückte Wünsche, eine unverarbeitete Vergangenheit oder inneres Chaos drückt sich bei dir in Krankheit aus?

Hol dir Hilfe, gerne steh ich dir zur Seite und helfe dir zu einer gesunden Balance von deinem  Körper & Geist.

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