2 Tüten Chips, 1 Packung Gummibärchen – im Eiltempo während Netflix

 

#99: Wie du mit deinem Unterbewusstsein kommunizierst – Soul Session mit Lucia-Maria Strohmeier

Immer mehr Menschen leiden an Essstörungen, emotionalem Essen und einem ständigen Gewichtskampf.

Doch ist emotionales Essen vielmehr der Drang, seelische Bedürfnisse durch Essen zu stillen und so mehr Nahrung aufzunehmen, als der Körper eigentlich wirklich benötigt.

Ob man jetzt übergewichtig oder normalgewichtig ist, spielt hierbei keine Rolle.

Sehnsucht – Hunger & Leben

Ich selber habe jahrelang an einer schlimmen Essstörung gelitten und weiß somit sehr gut, wie es sich anfühlt gefangen zu sein in diesem Gefängnis der Sucht, Ausweglosigkeit und Einsamkeit.

Man fühlt sich schlecht , unverstanden und abgegrenzt von den „normalen Menschen“.

Oft sind solche Esssattacken im Geheimen, als Anker bei Stress, Druck und Angst.

Laut Diagnostik gibt es  vier verschiedene Typen von Essstörungen: 

  • Magersucht (Anorexia nervosa „Anorexie“)
  • Hungern bis hin zum lebensbedrohenden Untergewicht
  • Ess-Brech-Sucht (Bulimie)
  • Binge Eating  (Essanfälle durch Stress und/oder Emotionen)
  • Adipositas  (schweres Übergewicht als Folge einer Essstörung)

Du kennst dies sicher auch, wenn man einen stressigen Tag hatte, endlich gehetzt zu Hause ankommt, allen Ballast fallen lässt und einfach nur noch Kekse in sich hineinstopft bis die Gefühle betäubt sind, der Magen voll und die Übelkeit sowie das schlechte Gewissen kommen.

Essen ist bei allen Essstörungen rein an Emotionen gebunden. Betrachte ich das rein mal im Umfeld unserer Tiere  – meine liebe Hündin Leni braucht immer ihren Kauknochen, wenn sie aufgeregt ist und in stressigen Momenten im Alltag gibts ein Leckerchen von mir um sie zu beruhigen.

Es besteht also tatsächlich auf rein neuronaler Ebene ein Zusammenhang von Stressminderung und Essen, jedoch nimmt dies viel zu oft immense Zustände an und wird zur Sucht.

Eine dauerhafte Heilung von einer Essstörung ist nur dann möglich, wenn die tieferliegenden Ursachen des Problems – die seelischen Gründe – gelöst sind. Die Beschäftigung mit den Regeln der Nahrungsaufnahme hilft nicht weiter, und Diäten verschlimmern in der Regel das Problem.

Ich selbst habe alle erdenklichen Ernährungsformen getestet – von Paelo, low Carb, high fat, Intervallfasten …

wirklich Angekommen bin ich im 

Ayurveda bei Essstörungen

denn hier habe ich endlich gefunden, was ich schon lange gespürt habe. Das jeder Mensch individuell betrachtet werden muss, in dem was ihm gut tut, was einen nährt und stärkt. Auch im Ayurveda gibt es Regeln, die man befolgen sollte, jedoch immer individuell für den Menschen in der derzeitigen Lebenssituation und nie als pauschale Aussage, die wieder einen Zwang auferlegt.

Wie entsteht so ein Zwangsverhaltensmuster?

Ein langfristig bestehendes Zwangsverhaltensmuster kann als Sucht bezeichnet werden und eine solche Sucht bildet eine Pseudo – oder Unterpersönlichkeit in dir, ein Energiefeld, welches dich völlig vereinnahmt und du dich regelrecht von dir abgeschnitten, getrennt fühlst.

Es beherrscht dein Denken, die Stimmt in deinem Kopf, die dann zur Sucht wird. Sie sagt dir vielleicht, „du hattest einen so anstrengenden Tag, du hast dir den Genuss verdient, der einzige Genuss, den dir das Leben noch bietet.

Und schon befinden wir uns auf dem Weg zum Kühlschrank, um ein Stück vom leckeren Kuchen zu holen und man ist in einem zwanghaften Verhaltensmuster, dass Entspannung verknüpft hat mit einem Verhalten. 

Die meisten Menschen lassen sich so sehr von ihren Gedanken zerstreuen und identifizieren sich so stark mit der Stimme in ihrem Kopf, dass sie die Lebendigkeit in ihrem Inneren gar nicht mehr spüren können. Das Leben, das du selbst bist, man kann es nicht mehr spüren

und das ist der schlimmste Verlust, der einen treffen kann.

Dann beginnst du nicht nur Ersatz für das natürliche Wohlbefinden im Inneren zu suchen, sondern auch nach etwas, dass du deinen innere Lebendigkeit irgendwie wieder spürst.

Oft ist ein beliebter Ausweg aus dem latent vorhandenen Gefühl des innerlichen Leer seins, die Suche nach einer Beziehung mit einem Mann oder einer Frau oder einem Job , „der mich glücklich machen wird“. Ich habe mich 2 mal in solchen Beziehungen befunden und bemerkt, wie es mir mit jeder Zärtlichkeit doch innerlich schlechter erging, da ich insgeheim im Unterbewusstsein spürte, dass es nicht die Liebe zum Partner war, sondern das Überdecken der eigenen Leere.

Was tun?

Es gibt Möglichkeiten dein Unterbewusstsein zu Fragen, woher deine Gefühle und Probleme kommen, wie man wieder in Kontakt mit sich selber treten kann und so nicht länger das Doppelleben der Essstörung, des emotionalen Vollstopfens und dem Zwangsverhalten braucht.

Gern schreib mir dazu eine Mail, wir vereinbaren dann ein kostenloses Gespräch

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